Erwachsenen-Kieferorthopädie: Unsichtbare
Zahnkorrektur
Die Korrektur von Zahnfehlstellungen mit ästhetisch
hochwertigen Schienen hat sich zu einem wichtigen Therapiebereich
in der Erwachsenen-Kieferorthopädie entwickelt. So wird eine
Zahnkorrektur auch für Patienten realisierbar, die aus beruflichen
Gründen keine Zahnspange tragen können oder wollen. Die
Zähne werden durch transparente und elastische Schienen – sog.
Aligner - in die gewünschte Position bewegt.

Mit dem System
der
Clear Aligner wurde von Dr. Tae Weon Kim ein umfassendes Therapiekonzept
entwickelt, das sich in zahlreichen klinischen Fällen bewährt
hat. Die ästhetischen Aligner aus klarem Material sind kaum
sichtbar, so dass Sie damit unbeschwert lachen und sprechen können.
Da die Schienen gänzlich ohne Schrauben und Drähte auskommen
und angenehm glatt sind, sorgen sie für ein gutes Mundgefühl
und sind kaum spürbar. Zum Essen und zur Mundhygiene können
sie bequem herausgenommen werden. Mit Zahnpasta und Zahnbürste
sind die Aligner einfach und unkompliziert zu reinigen.
Mit den
Clear Alignern sind bei zahlreichen Fehlstellungen optimale und
präzise Ergebnisse zu erreichen, zum Beispiel bei der Korrektur
von Zahnengständen, Zahnlücken, Kreuzbissen, Überbissen,
Rückbissen oder offene Bissen Oftmals ist die Behandlungszeit
sogar kürzer als mit herkömmlichen Apparaturen.

Für
die individuelle Herstellung der Aligner ist zunächst ein
Abdruck Ihrer Kiefer notwendig. Auf dieser Grundlage werden die
Schienen mit modernster Technik ganz individuell und präzise
im Labor hergestellt. Jede Schiene wird etwa 3 Wochen getragen
und dann gegen eine neue ausgetauscht. Schritt für Schritt
bringen sie Ihre Zähne in die richtige Position. Wir kontrollieren
den Behandlungsfortschritt regelmäßig, bis das optimale
Ergebnis erreicht ist und Sie Ihr neues schönes Lächeln
genießen können.
Eine weitere Methode der unsichtbaren Zahnkorrektur mit transparenten
Schienen ist das
invisalign®-Verfahren. Die Methode beruht auf einer 3-D-Computertechnologie. Zu Beginn der Behandlung wird
das Behandlungsziel dargestellt und in einzelne Therapiephasen
unterteilt. So können Patient und Kieferorthopäde schon
vor Behandlungsbeginn das spätere Endergebnis betrachten.
Zu Anfang wird ein Abdruck von den Zähnen genommen. Mit Hilfe
der Computerdaten werden dann Modelle hergestellt und mit einer
sog. Tiefziehfolie abgeformt. Diese Folie wird zu einer Schiene – dem
sog. Aligner – ausgearbeitet. Ein Aligner wird etwa zwei
Wochen getragen, bevor er gegen einen neuen ausgetauscht wird.
Während der Tragephase bewegt die Schiene die Zähne behutsam
in die vorher errechnete Position. Der Computer berechnet für
jeden Einzelschritt ein neues Modell des Zahnbogens.

Wie bei herkömmlichen Zahnspangen bewegt der Aligner die Zähne
durch den gezielten Einsatz von kontrolliertem Druck. Bei invisalign® wird
jedoch nicht nur der Druck, sondern auch die Zeitdauer der Druckausübung
kontrolliert. In jeder Phase werden also nur bestimmte Zähne bewegt.
Diese Bewegungen werden im Behandlungsplan für jede Phase genau
festgelegt. Der Erfolg der Korrekturen wird in regelmäßigen
Abständen in der Praxis überprüft, bis das Behandlungsziel
erreicht ist.
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